
Vrbo- und FeWo-direkt-Gebühren 2026: Was die neue Provision von 12 % für Gastgeber bedeutet
Ab dem 29. Oktober 2026 verlangt Vrbo von allen Gastgebern dieselbe feste Provision von 12 % pro Buchung. Das gilt auch für FeWo-direkt, die deutsche Plattform von Vrbo. Für die meisten ist das eine klare Erhöhung, und sie kommt genau dann, wenn viele ihre Winterpreise planen.
Neue Gebühren sind eine Planungsaufgabe, keine Krise. Smoobu hilft dir, Preise und Plattformen an einem Ort neu auszurichten. Unser Ratgeber zeigt dir, wie du Gäste von Buchungsplattformen zu Direktbuchern machst.
Die wichtigsten Punkte für wachstumsorientierte Gastgeber:
- Ein Satz für alle: Vrbo ersetzt die alten Gebührenmodelle durch eine feste Provision von 12 %, auch für Gastgeber mit Software-Anbindung.
- Preise bewusst setzen: Prüfe jetzt deine Preise auf Vrbo, damit die höhere Provision nicht unbemerkt deine Marge auffrisst.
- Stammgäste gehören dir: Jeder Stammgast, der auf deiner eigenen Website bucht statt auf einer Plattform, spart dir die komplette Provision.
Was sich bei den Vrbo-Gebühren am 29. Oktober ändert
Bisher zahlten Gastgeber mit Bezahlung pro Buchung meist 5 % Provision plus 3 % Zahlungsgebühr. Das sind rund 8 % insgesamt. Wer über eine Verwaltungssoftware angebunden war, zahlte 5 %.
Am 29. September 2026 hat Vrbo angekündigt: Alle diese Modelle werden zu einer festen Provision von 12 % zusammengelegt. Wer noch das alte Jahresabo hat, wechselt zum gleichen Satz auf Bezahlung pro Buchung.
Die Provision gilt für den Mietpreis plus alle Gebühren, die du Gästen berechnest, etwa für Reinigung oder Haustiere. Steuern zählen nicht dazu.
| Dein Modell | Bis 28. Oktober 2026 | Ab 29. Oktober 2026 |
|---|---|---|
| Bezahlung pro Buchung | Rund 8 % (5 % Provision plus 3 % Zahlungsgebühr) | 12 % |
| Anbindung über Software | 5 % | 12 % |
| Altes Jahresabo | Feste Jahresgebühr | 12 % pro Buchung |
Die Expedia Group, der Mutterkonzern von Vrbo, sagt: Mit der Änderung kann Vrbo Reisenden bessere Preise bieten und mehr Nachfrage für Partner schaffen. Ob das die höhere Provision ausgleicht, hängt von deinem Markt und deiner Unterkunft ab.
Smoobu-Tipp: Die Gebühren können je nach Region unterschiedlich sein. Einige Hilfeseiten von Vrbo nennen außerdem noch eine separate Zahlungsgebühr. Prüfe dein Vrbo-Dashboard und deine ersten Auszahlungen nach dem 29. Oktober. So kennst du deinen echten Nettosatz, bevor du deine Winterpreise festlegst.
Was 12 % bei einer echten Buchung bedeuten
Nimm einen Aufenthalt für 1.000 € inklusive Miete und Reinigung. Bei 12 % behält Vrbo 120 €. Im alten Modell waren es rund 80 €, mit Software-Anbindung 50 €.
Dieser Unterschied fällt bei jeder Buchung an. Über eine ganze Saison und mehrere Unterkünfte summiert er sich schnell. Rechne deshalb jetzt nach und nicht erst am Jahresende.
Am stärksten trifft es Gastgeber mit Software-Anbindung, denn ihr Satz steigt auf mehr als das Doppelte. Hast du mehrere Inserate, rechne die Wirkung für jede Unterkunft einzeln durch.
Außerdem zahlen Gäste auf Vrbo weiterhin eine eigene Servicegebühr. Erhöhst du deine Preise, steigt also auch der Endpreis für den Gast. In preissensiblen Regionen macht das einen Unterschied.
Passe deine Preise an, ohne Buchungen zu verlieren
Am schnellsten schützt du deine Marge, wenn du die Nachtpreise nur auf Vrbo erhöhst. Übertreibst du es, wirkt dein Inserat aber teuer neben ähnlichen Unterkünften in der Nähe.
Besser: Lege den Preis für jede Plattform bewusst fest. Mit Smoobu Dynamic Pricing passen sich deine Preise an Nachfrage und Saison an. So fängst du nicht jedes Mal bei null an, wenn eine Plattform ihre Gebühren ändert.
Halte deine Kalender synchron, während du neue Preise testest. Der Smoobu Channel Manager gleicht die Verfügbarkeit zwischen Vrbo, Airbnb, Booking.com und deiner Website ab. So führt kein Preistest zu Doppelbuchungen.
Smoobu-Tipp: Bevor du die Preise erhöhst, vergleiche, wie viele Buchungen jede Plattform im letzten Jahr gebracht hat. Bringt Vrbo in einer Saison nur wenige Aufenthalte, schützt eine leichte Erhöhung dort deine Marge ohne großes Risiko.
Gewinne mehr Direktbuchungen
Je höher die Provision, desto mehr ist jede Direktbuchung wert. Bucht ein Gast auf deiner eigenen Website, zahlst du keine Plattform-Provision und behältst den ganzen Betrag.
Mit dem Smoobu Webseiten-Baukasten startest du deine eigene Buchungswebsite ohne Programmierkenntnisse. Das Smoobu-Buchungssystem trägt Direktbuchungen dann in denselben Kalender ein wie die Buchungen von Plattformen.
Vrbo bleibt nützlich, um neue Gäste zu erreichen, vor allem Familien, die ein ganzes Haus suchen. Es geht um die richtige Balance: Neue Gäste kommen über Plattformen. Gib ihnen einen guten Grund, beim nächsten Mal direkt bei dir zu buchen.
Ein paar einfache Schritte helfen. Nenne deine Website in der Willkommensnachricht, nimm sie in deine Gästemappe auf und mach zufriedenen Gästen die nächste Buchung leicht.
Häufig gestellte Fragen
Du weißt noch nicht, wie du deine Plattformen aufteilen sollst? Unser Ratgeber mit Gründen für einen Channel Manager zeigt, wie du mehrere Plattformen ohne Mehraufwand verwaltest.
Vrbo verlangt eine feste Provision von 12 % pro Buchung. Sie gilt für den Mietpreis plus die Gebühren, die du Gästen berechnest, etwa für Reinigung oder Haustiere, aber nicht für Steuern.
Nein. Ab dem 29. Oktober 2026 zahlen Gastgeber mit Software-Anbindung dieselbe feste Provision von 12 % wie alle anderen, statt bisher 5 %.
Lege den Preis für jede Plattform bewusst fest, halte deine Kalender synchron, damit Preisänderungen keine Doppelbuchungen auslösen, und lade Stammgäste ein, auf deiner eigenen Website zu buchen. Dort zahlst du keine Plattform-Provision.
Zusammenfassung: Schütze deine Marge mit Smoobu
Die feste Provision von 12 % macht Vrbo für die meisten Gastgeber teurer. Am stärksten trifft es Gastgeber mit Software-Anbindung. Wer die Preise je Plattform bewusst setzt und mehr Direktbuchungen gewinnt, spürt die Änderung am wenigsten.
Willst du deine Gebühren im Griff haben und mehr Direktbuchungen gewinnen? Starte noch heute deine kostenlose 14-tägige Testphase von Smoobu.