Als wir im Interview über seinen Werdegang sprachen, wurde schnell klar, dass Michael Bader kein gewöhnlicher Ferienvermieter ist. Er ist ein politisch dekorierter Tourismuspionier, der seine eigene Nische in Montenegro völlig neu erschaffen hat.
Dabei war der Anfang "komplett Zufall", wie er mir gleich zu Beginn lachend verriet. In den Jahren 2005 und 2006 machte der langjährige IT- und Telekommunikationsunternehmer Urlaub in Montenegro, verliebte sich in das Land und kaufte sich kurzentschlossen eine private Ferienwohnung. Die unternehmerische Wende brachte das Jahr 2008, als ein Freund ihn besuchte und eine simple Frage stellte:
"Mensch, was machst denn du mit der Wohnung, wenn du nicht hier bist?" Michaels pragmatische Antwort war typisch für jemanden, der noch nicht ahnte, was vor ihm lag: "Schließe ich ab [...] und fahre nach Hause.".
Auf Anraten seines Freundes machten sie die Wohnung schick, stellten ein Inserat online und hatten sofort die ersten drei Gäste. Im Jahr darauf waren 11. Und dann war das Potenzial nicht mehr zu leugnen.
Der erfahrene Vertriebler zog im Gespräch eine faszinierende Parallele zu seinem alten Job: "Das Verkaufen eines Telefonvertrages oder einer Woche Urlaub [ist] eigentlich kein großer Unterschied.". Aus diesem Zufall wuchs ein beachtliches Portfolio: Aus einer einzigen Wohnung wurden 26 Objekte, die Michael heute betreut und vermarktet.

Kapitel 1: Die Neuerfindung der montenegrinischen Gastfreundschaft
Während viele lokale Vermieter laut Michael nach dem nüchternen Motto "Hier ist der Schlüssel [...] und jetzt lass mich in Ruhe" agieren, verfolgt er von Tag eins an einen völlig anderen Ansatz. Im Interview analysierte er messerscharf die Schwächen des montenegrinischen Marktes:
- Verlorene Zielgruppen: Obwohl vor der Jugoslawien-Krise über 50 Prozent der Gäste aus Deutschland stammten, lag der Anteil zuletzt bei winzigen fünf Prozent.
- Sprachbarrieren: Es gab schlichtweg null deutschsprachige Informationen; selbst Speisekarten waren oft nur auf Montenegrinisch oder Russisch zu finden.
- Die Lösung: Mit seiner Plattform montenegroexperte.de schuf er genau hier Abhilfe und positionierte sich als die zentrale deutschsprachige Anlaufstelle.
Einzigartige Erlebnisse statt nur "Sonne, Strand und Meer"
Noch beeindruckender war im Gespräch seine strategische Weitsicht, um sich gegen die starke Konkurrenz aus dem Nachbarland durchzusetzen.
"Warum soll der Gast zu uns kommen?", fragte er im Interview rhetorisch, wenn es in Kroatien das gleiche Meer gibt, aber ohne stundenlange Wartezeiten an der Grenze. Seine vertriebliche Antwort darauf: Man braucht Erlebnisse, die es woanders nicht gibt, denn "Sonne, Strand und Meer hast du überall".
Wie groß Michaels Einfluss in Montenegro wirklich ist, zeigt sich genau hier. Er begnügt sich nicht damit, Betten zu füllen – er erschafft und kuratiert regelrecht eigene touristische Infrastrukturen. Wer über seine Plattform bucht, bekommt keinen Standard-Urlaub, sondern greift auf ein gewaltiges Repertoire an maßgeschneiderten Abenteuern zu, die Gäste weit über die Hochsaison hinaus ins Land ziehen:
- Die Rettung der historischen Eisenbahn: Das eindrucksvollste Beispiel seines Genies. Als lokale Entscheider alte Zugwaggons abschaffen wollten, intervenierte Michael. Er überzeugte die Verantwortlichen, dass genau diese Nostalgie – mit offenen Fenstern bei Tempo 40 durch die atemberaubende Landschaft zu rattern – exakt das ist, was deutsche Touristen suchen.
- Natur pur beim Eselwandern: Ein Erlebnis, das tief wirkt. Eine emotionale Anekdote zeigte das besonders: Eine Gastfamilie reiste mit ihrem autistischen Sohn an, der beim Bürsten und Streicheln der Esel völlig zur Ruhe kam.
- Adrenalin beim Wildwasser-Rafting: Er organisiert actionreiche Touren in den Bergen und fuhr seine Gäste in der Vergangenheit sogar oft persönlich im eigenen Minibus dorthin.
- Kitesurfen & Bootsfahrten am Skadarsee: Von rasantem Wassersport an der Küste bis hin zur idyllischen Naturerkundung auf dem größten See des Balkans hat Michael ein Netzwerk aufgebaut, das keinen Wunsch offenlässt.
Im Interview verriet er mir, welch unglaubliche Strahlkraft diese Initiative heute hat. Er hat damit einen Magneten erschaffen, dessentwegen Touristen überhaupt erst anreisen:
"Wir haben in der Tat Gäste [...] die sind nur wegen diesem Ausflug hier. Die sagen: 'Wir haben Urlaub in Montenegro gebucht, weil wir unbedingt mit dieser Bahn fahren wollen.'"
Der Erfolg seiner Strategie ist atemberaubend: Allein in der Nebensaison füllte er die Eisenbahn wöchentlich mit mindestens 300 deutschen Gästen. Ein einzelner Ferienvermieter, der hunderte Urlauber pro Woche im Alleingang in ein Land holt – das ist eine Leistung, die in der Branche ihresgleichen sucht.
Medienexperte, Macher und der Ritterschlag des montenegrischen Premierministers
Wie groß Michaels Einfluss in Montenegro wirklich ist, zeigt sich weit jenseits seiner eigenen Ferienwohnungen. Er begnügt sich nicht damit, Betten zu füllen – er ist ein gefragter Medienexperte und aktiver Gestalter des Landes.
Wenn das deutsche Fernsehen über Montenegro berichtet, ist er der erste Ansprechpartner: Formate wie das Sat.1-Reisemagazin, die ARD, der WDR oder Arte greifen regelmäßig auf seine Expertise zurück. Gleichzeitig berät er lokale Ministerien und gründete 2020 eine eigene Stiftung für nachhaltigen Tourismus.
Sein verkäuferisches Genie bewies er besonders bei der historischen Eisenbahn: Als lokale Entscheider alte Zugwaggons abschaffen wollten, intervenierte Michael. Er überzeugte sie, dass genau diese Nostalgie – mit offenen Fenstern bei Tempo 40 durch die atemberaubende Landschaft zu rattern – das ist, was deutsche Touristen suchen. Heute tuckern hunderte seiner Gäste jede Woche mit dem Wild Beauty Express über Europas höchste Eisenbahnbrücke.
Der Gänsehaut-Moment: Ein Anruf vom Premierminister
Sein unermüdlicher Einsatz gipfelte im Juni 2023 in einem surrealen Moment. Michael saß gerade am Steuer seines Minibusses, als das Telefon klingelte. Am Apparat war der damalige Premierminister Montenegros:
"Pass auf, du hast so viel für unser Land getan. Wir möchten dir gerne die montenegrinische Staatsbürgerschaft verleihen."
Im Oktober erhielt er den Pass im Büro des Premiers persönlich überreicht – der ultimative, offizielle Ritterschlag.
Kapitel 2: Mehr Umsatz durch automatisiertes Upselling: eSIMs, automatisierte Kommunikation und die digitale Gästemappe
Jeder große unternehmerische Aufbruch verlangt irgendwann nach einem System, das die Last des Wachstums tragen kann. Als wir im Interview über seine Anfänge sprachen, erinnerte sich Michael lebhaft an die technologischen Schmerzen seiner ersten Jahre. Seine damalige Software basierte noch auf einem reinen Anfragemodell:
"Das Online-Buchen hat ja nie richtig funktioniert, weil die Buchungsstrecke schlecht war."
Als Nutzer der ersten Stunde kreuzten sich Michaels Wege schließlich mit Smoobu. Die Wirkung unseres Systems auf seinen Alltag beschrieb er so unmittelbar wie radikal:
- Ertragsoptimierung durch Dynamic Pricing: Als echter Vertriebler vergleicht er die Ferienvermietung mit der Luftfahrt: "Wenn du bei Wizz Air was buchst, dann steht heute 39 Euro drin. Morgen [...] steht 139 Euro drin. Wenn die Flugbranche es schon macht, warum nicht wir?" Genau dieses Prinzip wendet er nun an und lässt das Dynamic Pricing von Smoobu die Preise kontinuierlich an die tagesaktuelle Nachfrage anpassen.
- Der Channel Manager als zentrales Kontrollzentrum: Mit Smoobu verschwand das mühsame Verhandeln per E-Mail. Der Channel Manager synchronisiert nicht nur alle Buchungen nahtlos, sondern gibt Michael jederzeit den entscheidenden, schnellen Überblick darüber, wer wann wo gebucht hat. Michaels Fazit zur Online-Buchbarkeit: "Es fragt keiner an. [...] Die Leute buchen oder sie buchen nicht."
- Mehrsprachige Gästekommunikation für den perfekten ersten Eindruck: Wo andere Vermieter nur den Schlüssel übergeben, orchestriert Michael eine lückenlose Betreuung in Deutsch und Englisch. "Der Gast bekommt vom ersten Moment an [...] wunderschöne HTML-E-Mails", erzählte er stolz. Das wirkt hochprofessionell und baut sofort Vertrauen auf. Der Gast denkt sich: "Guck mal, da kümmert sich jemand mich."
- Passives Upselling als echter Umsatztreiber: Diese professionellen Nachrichten nutzt Michael nicht nur zur Information, sondern als intelligenten Verkaufskanal. Smoobu hilft ihm, passiv Zusatzumsatz zu generieren, ohne aufdringlich zu wirken: "Wenn der eine eSIM kauft [...] oder einen Reiseführer kauft, haben wir eine kleine Provision dran."
- Digitale Autonomie durch die smarte Gästemappe: Diese Unabhängigkeit setzt sich vor Ort fort. Seine Gäste – insbesondere die treuen Direktbucher – nutzen die mehrsprachige digitale Gästemappe von Smoobu intensiv. Sie holen sich dort nicht nur Restauranttipps, sondern wickeln ihren Online-Check-in ab und laden eigenständig Passkopien hoch.
Praxis-Tipp: Gastfreundschaft auf Autopilot – Wie Michael seinen Umsatz steigert: Für den "Montenegro-Experten" ist die automatisierte Gästekommunikation genauso wichtig wie der Channel Manager. Der Grund? Sie verbindet exzellenten Service mit passivem Umsatz. Von der formschönen HTML-E-Mail nach der Buchung bis zur Erinnerung an den Early Check-in wird der Gast professionell betreut. Durch clevere, automatisierte Empfehlungen für lokale eSIM-Karten, Ausflüge oder Reiseführer generiert Michael im Hintergrund völlig automatisch zusätzliche Provisionen. Das Ergebnis: Ein höherer Umsatz pro Gast und Urlauber, die sich rundum perfekt umsorgt fühlen.
Kapitel 3: OTA-Abhängigkeit reduzieren – Michaels klare Strategie mit Full-Service & Direktbuchung
Wer ein Nischenimperium aufgebaut hat und sogar vom Premierminister gewürdigt wurde, ruht sich nicht auf dem Status quo aus. Mit Smoobu im Hintergrund hat Michael Bader den Kopf frei für die strategische Expansion. Seine Vision formulierte er im Interview ebenso klar wie ambitioniert: Die Plattform montenegroexperte.de soll zur unangefochtenen, zentralen Anlaufstelle für den gesamten deutschsprachigen Montenegro-Tourismus heranwachsen.

Doch Wachstum bedeutet für ihn vor allem, die Kontrolle zurückzugewinnen:
"Wir möchten die Abhängigkeit von den OTAs reduzieren, um so viele wie möglich über Direktbuchungen zu bekommen. Das ist unsere Zukunft."
Seine Strategie für die kommenden Jahre ruht dabei auf drei klaren Säulen:
- Emanzipation von den Portalen: Buchungen über Booking.com werden genutzt, um Neukunden zu gewinnen. Doch das Ziel ist, diese Gäste durch herausragenden Service mit Smoobu abzufangen und für die nächste Reise in treue Direktbucher zu verwandeln.
- Expansion durch Full-Service: Michael akquiriert gezielt weitere Eigentümer, um deren Ferienwohnungen zu verwalten. Sein Angebot ist unschlagbar bequem: Von der Kautionsabwicklung über Smoobu bis hin zur Organisation von Handwerkern nimmt er ihnen jede Last ab. "Der Eigentümer kommt eigentlich nur noch am Ende vom Jahr vorbei und holt sich sein Briefkuvert ab", brachte er es lachend auf den Punkt.
- Geschwindigkeit als Waffe: Gefragt nach drei Worten, die sein Unternehmen beschreiben, antwortete Michael blitzschnell: "Kompetent, ehrlich, schnell." Während die lokale Konkurrenz oft träge agiert ("Bei den Montenegrinern sind einige Schlafmützen dabei."), schlägt sein System durch sofortige, automatisierte Antworten die Konkurrenz aus dem Feld.
Um diese Marktführerschaft auszubauen, investiert er in den Naturtourismus und bindet die deutschsprachige Community durch eigene Podcasts und monatliche Live-Treffen an sich.

Der Schlüssel zur Unabhängigkeit: Eine starke eigene Webseite
Michael's Strategie zeigt deutlich: Wer die OTA-Abhängigkeit verringern will, braucht eine starke eigene Webpräsenz. Während Michael als ehemaliger IT-Unternehmer hierfür sein eigenes technisches Rüstzeug mitbringt, haben wir genau für dieses Ziel den Smoobu Website Builder 2.0 entwickelt.
Er ist die ideale Lösung für alle Vermieter, die ganz ohne technisches Know-how oder Programmierkenntnisse eine professionelle Direktbuchungswebseite erstellen möchten. Mit dem nahtlos integrierten Buchungssystem wird aus einer simplen Homepage im Handumdrehen ein unabhängiger, provisionsfreier Verkaufskanal – der perfekte Grundstein, um, genau wie Michael, die Kontrolle über das eigene Geschäft zurückzugewinnen.
Skalierung im Gastgewerbe: Wer die Technologie meistert, dem gehört am Ende der Markt
Die Geschichte von Michael Bader beweist, dass wahrer Erfolg in der Ferienvermietung nicht allein von der Lage der Immobilie abhängt, sondern von der Mechanik der Gastfreundschaft. Aus einer zufällig gekauften Ferienwohnung formte er ein hochprofessionelles Portfolio von 26 Objekten und erfand eine eigene Marktnische.
Doch ein Visionär ist nur so gut wie das System, das seine Ideen trägt. Smoobu hat es Michael ermöglicht, das analoge Chaos seiner Anfangsjahre hinter sich zu lassen und sich vom Vermieter zum echten Unternehmer zu wandeln. Gefragt, ob er Smoobu anderen Vermietern empfehlen würde, zieht der Montenegro-Experte eine sehr klare, realistische Grenze, die perfekt zu seiner ehrlichen Art passt:
"Ich würde das auf jeden Fall weiterempfehlen für Leute, die mehr wie 3, 4 Objekte haben, die an mehr wie 2, 3 Portale ausspielen und die eine gute Kommunikation mit den Gästen haben wollen, automatisiert."
Michael Bader hat gezeigt: Wer die Technologie meistert, dem gehört nicht nur die Zeit, sondern am Ende auch der Markt.
Inspiriert?
Wenn du bereit bist, dein ganz eigener Tourismus-Pionier zu werden ganz obgleich groß oder klein, dann starte noch heute deinen kostenlosen 14-tägigen Smoobu-Test.
Auf den Punkt gebracht: Die Erfolgsfaktoren des „Montenegro-Experten“
- Vom Einzelobjekt zum Nischenimperium: Was 2008 mit der Vermietung einer zufällig gekauften Ferienwohnung begann, hat Michael in 18 Jahren Gastgebererfahrung zu einem hochprofessionellen Full-Service-Portfolio von 26 Objekten skaliert.
- Einzigartige Erlebnisse statt Preiskampf: Anstatt nur Betten zu vermieten, hat er ein eigenes touristisches Ökosystem (Titos Gebirgsbahn, Eselwandern, Canyoning) erschaffen, das wöchentlich Hunderte Gäste ins Land zieht – ein Einsatz, für den ihn der Premierminister mit der Ehrenstaatsbürgerschaft auszeichnete.
- Automatisierung als Wachstumshebel: Das fehleranfällige Anfragemodell seiner Anfangsjahre wurde durch den Smoobu Channel Manager ersetzt. Heute laufen Buchungen über alle Portale hinweg vollautomatisch und in Echtzeit ab.
- Umsatz-Boost durch passives Upselling: Über automatisierte, mehrsprachige HTML-Nachrichten und die digitale Gästemappe bietet Michael nicht nur lückenlosen Service, sondern verkauft ganz nebenbei – und provisionsbasiert – Ausflüge, Reiseführer und eSIMs.
- Ertragsoptimierung wie in der Luftfahrt: Durch den Einsatz von Smoobus Dynamic Pricing passt er seine Raten kontinuierlich an die tagesaktuelle Nachfrage an, um keinen Cent an Umsatz liegenzulassen.
- Volle Souveränität durch Direktbuchungen: Um sich aus der Abhängigkeit der Buchungsportale zu lösen, setzt er konsequent auf Kundenbindung und Direktbuchungen. Mit Tools wie dem Smoobu Website Builder 2.0 können Vermieter genau diese Strategie auch ohne IT-Kenntnisse problemlos umsetzen.






