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Gesetzliche Meldescheinpflichten für Ferienwohnungen

Oktober 19th, 2017 Posted by Vermieter-Infos 0 thoughts on “Gesetzliche Meldescheinpflichten für Ferienwohnungen”

Meldescheinpflicht besteht gesetzlich in Deutschland für jeden Vermieter mit mehr als 10 Betten

Viele von euch haben sich sicher schonmal mit Meldescheinplichten oder sonstigen Meldungsverpflichtungen gegenüber unterschiedlichsten Behörden beschäftigt. Egal ob eure Gäste von Airbnb, Booking.com, Expedia oder über die eigene Webseite kommen. Dabei ist im wesentlichen zu unterscheiden zwischen deutschlandweit geltenden Pflichten und solchen, die euch von der regionalen Tourismusbehörde auferlegt werden, z.b. die Meldung zur Kurtaxe. Hier geht es um die landesweit geltenden Pflichten laut "Beherbergungsstatistikgesetz", die aber den Großteil aller Fälle auch für regionale Belange ausreichen.

Was gilt laut Gesetz?

"Nach dem Beherbergungsstatistikgesetz sind Vermieter dann zur Meldung gegenüber den jeweiligen statistischen Landesämtern verpflichtet, wenn in der Beherbergungsstätte mindestens zehn Gäste gleichzeitig vorübergehend beherbergt werden können, diese also über mindestens 10 Betten verfügt (§ 3 Abs.1 BherbStatG). Die Meldung erfolgt entweder direkt bei dem jeweils zuständigen statistischen Landesamt oder online"

Was muss gegenüber den Behörden gemeldet werden?

  1. Datum der Ankunft und der voraussichtlichen Abreise
  2. Familiennamen
  3. Vornamen
  4. Geburtsdatum
  5. Staatsangehörigkeiten
  6. Anschrift

Welchen Pflichten unterliegen Beherbergungsbesitzer zusätzlich?

Der Vermieter muss sich "von jedem Gast – unabhängig von der Dauer seines Aufenthaltes und der Anzahl der Betten - am Tag seiner Anreise einen Meldeschein handschriftlich ausfüllen lassen. Dieser Meldeschein muss folgende Inhalte aufweisen:
  1. Familiennamen
  2. frühere Familiennamen
  3. Rufnamen
  4. Tag und Ort der Geburt
  5. Anschrift
  6. gegebenenfalls Anschrift der Hauptwohnung,
  7. Staatsangehörigkeiten
  8. Tag der Ankunft
  9. Tag der voraussichtlichen Abreise
"Der Vermieter hat bei ausländischen Gästen die im Meldeschein gemachten Angaben mit denen eines vorzulegenden Identitätsdokuments zu vergleichen. Die ausgefüllten Meldescheine sind von der Beherbergungsstätte aufzubewahren und den im Gesetz genannten Behörden auf Verlangen zur Einsichtnahme vorzulegen. Die ausgefüllten Meldescheine sind nach Ablauf des zweiten auf die Abreise folgenden Kalenderjahres zu vernichten; bei Stammgästen dürfen sie bis zu 3 Jahren aufbewahrt werden." Quelle und Information: Deutscher Tourismusverband. www.bvcd.de

Wie mit der Meldepflicht umgehen und die Daten übermitteln?

Es gibt keinen wirklichen Standard der Meldung. In deiner Smoobu Software sind die meisten relevanten Informationen enthalten. Mit unserer autoamtischer Mailfunktion hast du die Möglichkeit die Meldung an die Behörden der Software zu überlassen. So kannst du alle relevanten Informationen in deinen Buchungen hinterlegen und zusätzich Notizen hinzufügen. Alle in der Buchung enthalten Infos kannst du dann z.B. automatisch am Tage der Ankunft an deine Behörde per Mail senden. Jetzt testen
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