
Booking.com-Optimierung für Gastgeber von Ferienunterkünften: Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Live-Webinar
Wichtige Erkenntnisse:
- Datengestützte Entscheidungen treffen: Nutze das Booking.com-Extranet, um Buchungsfenster, Gerätenutzung und die Aufenthaltsdauer zu tracken.
- An das Suchverhalten anpassen: Wenn Buchungen sehr kurzfristig oder hauptsächlich über Mobilgeräte erfolgen, aktiviere gezielte Rabatte wie einen Mobiltelefon-Tarif.
- Inserate dynamisch optimieren: Passe Mindestaufenthalte, Stornierungsbedingungen und Fotos an die saisonale Nachfrage an, statt auf eine „Einrichten und vergessen“-Strategie zu setzen.
Auf Booking.com gelistet zu sein, ist eine großartige Möglichkeit, mehr Reisende zu erreichen. Sichtbarkeit allein garantiert jedoch noch keine Buchungen. Um erfolgreich zu sein, müssen Gastgeber verstehen, wie Gäste suchen, was ihre Entscheidungen beeinflusst und welche Einstellungen helfen, Klicks in Reservierungen zu verwandeln.
In unserem aktuellen Smoobu-Webinar haben wir ein neues Format getestet: eine Live-Optimierung eines echten Inserats auf Booking.com. Gemeinsam mit Anna M. von der Hotelberatung DiePerformer und Anna S., einer Gastgeberin von Ferienunterkünften auf Nordstrand in Norddeutschland, haben wir untersucht, wie Gastgeber Daten und Einstellungen von Booking.com nutzen können, um die Performance ihres Inserats zu steigern.
Der Fokus lag auf praktischen, direkt umsetzbaren Verbesserungen: von der Verfügbarkeit, den Stornierungsbedingungen und Mobiltelefon-Tarifen bis hin zu Rabatten, Fotos und Ranking-Daten. In diesem Artikel fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und erklären, wie du sie auf deine eigene Ferienunterkunft anwenden kannst.
Warum Booking.com Analytics so wichtig sind
Booking.com ist nicht nur ein Buchungskanal, sondern auch eine wertvolle Datenquelle.
Im Booking.com-Extranet finden Gastgeber Einblicke in die Gästenachfrage, Buchungsfenster, Aufenthaltsdauer, Gerätenutzung, Herkunftsmärkte, Rankings, Klicks und Conversions. Diese Informationen helfen dabei, fundierte Entscheidungen auf Basis des tatsächlichen Gästeverhaltens zu treffen, anstatt sich auf Vermutungen zu verlassen.
Diese Daten helfen dir, praktische Fragen zu beantworten, wie zum Beispiel:
- Buchen Gäste frühzeitig oder sehr kurzfristig?
- Suchen sie nach kurzen oder längeren Aufenthalten?
- Kommen die meisten Suchanfragen von Mobilgeräten?
- Aus welchen Ländern stammen die suchenden Gäste?
- Filtern Gäste nach kostenloser Stornierung?
- Wie oft erscheint mein Inserat in den Suchergebnissen?
- Wie oft klicken Gäste darauf?
- Wie viele dieser Klicks führen am Ende zu einer Buchung?
Diese Erkenntnisse sind besonders nützlich, wenn sich die Nachfrage ändert. Im Beispiel aus dem Webinar erklärte die Gastgeberin, dass ihre Region während der Pandemie einen starken Zuwachs beim Inlandstourismus verzeichnet hatte, gefolgt von einem spürbaren Rückgang. In solchen Situationen ist der Blick auf aktuelle Daten unerlässlich, um die eigene Strategie anzupassen.
Die nützlichsten Erkenntnisse sind oft diejenigen, die direkt zu konkreten Maßnahmen führen. Wenn viele Gäste über Mobilgeräte suchen, kann ein Mobiltelefon-Tarif helfen. Wenn Buchungen meist kurzfristig erfolgen, sind flexible Stornierungsbedingungen oder Last-Minute-Angebote sinnvoll. Wenn dein Inserat zwar oft erscheint, aber selten angeklickt wird, solltest du das Titelbild, den Preis oder das Angebot überprüfen. Wenn Gäste klicken, aber nicht buchen, ist es an der Zeit, die Richtlinien, Fotos, Preise oder das gesamte Preis-Leistungs-Verhältnis zu hinterfragen.
Schau dir unten unser aktuelles Webinar an – auf Deutsch!

Die wichtigsten Booking.com-Statistiken für Gastgeber
Die Analysen von Booking.com können anfangs überfordernd wirken, aber du musst nicht jeden einzelnen Datenpunkt analysieren. Ein guter Anfang ist es, sich auf die Statistiken zu konzentrieren, die zeigen, wie Gäste suchen, was sie erwarten und an welcher Stelle du potenzielle Buchungen verlierst.
1. Das Buchungsfenster: Wann suchen die Gäste?
Eine der ersten Grafiken, die wir analysiert haben, war das Buchungsfenster. Dieses zeigt, wie weit im Voraus Gäste nach Unterkünften an einem bestimmten Reiseziel suchen.
Im Live-Beispiel fand ein großer Teil der Suchanfragen innerhalb von 30 Tagen vor der Anreise statt, viele davon extrem kurzfristig. Das war eine wichtige Erkenntnis, da sie zeigte, dass die Last-Minute-Nachfrage in diesem Markt eine zentrale Rolle spielt.
Für Gastgeber hilft diese Statistik bei der Frage, ob das eigene Angebot zum tatsächlichen Gästeverhalten passt. Wenn viele Reisende kurz vor der Ankunft suchen, kann es sinnvoll sein, Last-Minute-Angebote zu erstellen, Stornierungsbedingungen anzupassen oder sicherzustellen, dass das Inserat attraktiv bleibt, je näher das Check-in-Datum rückt.
Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass du dich nur auf die kurzfristige Verfügbarkeit konzentrieren solltest. Es hat sich bewährt, Verfügbarkeiten und Preise weit im Voraus freizuschalten – idealerweise etwa 18 Monate, mindestens aber ein Jahr. Gäste suchen zwar oft kurzfristig, aber viele planen auch lange im Voraus, speichern Unterkünfte und vergleichen Optionen über einen längeren Zeitraum.
Was Gastgeber tun können:
- Verfügbarkeiten mindestens 12 Monate im Voraus freischalten
- Last-Minute-Angebote in Betracht ziehen, wenn der Markt eine starke kurzfristige Nachfrage zeigt
- Sicherstellen, dass Preise und Stornierungsbedingungen kurz vor dem Anreisedatum wettbewerbsfähig sind
- Vermeiden, Booking.com ausschließlich als Lückenfüller zu nutzen
2. Aufenthaltsdauer: Wie lange möchten Gäste bleiben?
Die Statistik zur Aufenthaltsdauer zeigt, nach wie vielen Nächten Gäste suchen. Dies ist besonders wichtig, da Regeln zum Mindestaufenthalt direkt beeinflussen können, ob deine Unterkunft überhaupt in den Suchergebnissen erscheint.
Der passende Mindestaufenthalt hängt von der Art der Unterkunft, der Saison und der Zielgruppe ab. Ein kleines Apartment in der Stadt profitiert in bestimmten Zeiträumen von Buchungen für nur eine Nacht. Ein größeres Ferienhaus schneidet oft besser ab, wenn ein Mindestaufenthalt von zwei oder mehr Nächten gilt – insbesondere, wenn die Reinigungskosten und der betriebliche Aufwand höher sind.
Entscheidend ist, deine Regeln mit der tatsächlichen Nachfrage abzugleichen. Wenn viele Gäste nach Aufenthalten von zwei Nächten suchen, dein Mindestaufenthalt aber bei pfünf Nächten liegt, entgehen dir potenzielle Buchungen – besonders in der Nebensaison oder bei Buchungslücken.
Was Gastgeber tun können:
- Die Suchnachfrage mit den eigenen Einstellungen zum Mindestaufenthalt vergleichen
- Kürzere Aufenthalte in der Nebensaison oder für Buchungslücken in Betracht ziehen
- Längere Mindestaufenthalte dort beibehalten, wo sie wirtschaftlich sinnvoll sind
- Regeln zum Mindestaufenthalt regelmäßig überprüfen, anstatt sie nur einmal festzulegen und zu vergessen
3. Gerätenutzung: Suchen Gäste auf dem Smartphone?
Eine weitere wichtige Statistik zeigt, ob Gäste auf dem Computer oder auf dem Mobilgerät suchen. Im Webinar-Beispiel kamen 64 % des Suchvolumens von Mobilgeräten. Dies passte perfekt zum kurzfristigen Buchungsverhalten, da Gäste bei spontanen Reisen häufig das Smartphone nutzen.
Für Gastgeber ist der mobile Traffic deshalb so wichtig, weil Booking.com spezielle Tools bietet, um diese Nutzer gezielt anzusprechen. Eines der relevantesten Tools ist der Mobiltelefon-Tarif, der Gästen einen Rabatt gewährt, wenn sie über ein Mobilgerät buchen.
Bei der Live-Optimierung war der Mobiltelefon-Tarif bereits aktiv. Die Empfehlung lautete hier, diesen strategischer einzusetzen und auf das Last-Minute-Buchungsfenster zu beschränken. Beispielsweise könnte man den Mobilrabatt nur für Buchungen anbieten, die 0 bis 7 Tage vor dem Check-in erfolgen, statt ihn pauschal auf jede Buchung anzuwenden.
Auf diese Weise spricht der Rabatt genau das Gästesegment an, das ihn am ehesten benötigt, ohne unnötig den Umsatz bei Gästen zu schmälern, die weit im Voraus buchen.
Was Gastgeber tun können:
- Prüfen, wie hoch der Anteil der mobilen Suchanfragen ist
- Einen Mobiltelefon-Tarif aktivieren, wenn der mobile Traffic signifikant ist
- Den Mobiltelefon-Tarif testweise auf Last-Minute-Buchungen beschränken
- Das eigene Inserat auf dem Smartphone überprüfen – besonders die ersten Fotos und den sichtbaren Preis
4. Herkunftsmärkte: Woher stammen die suchenden Gäste?
Die Statistik zu den Herkunftsmärkten zeigt, aus welchen Ländern die Gäste suchen. Dies kann Nachfragen aufdecken, mit denen du vielleicht gar nicht gerechnet hast.
Diese Auswertung hilft dir, strategischer darüber nachzudenken, wen du anziehen möchtest. Wenn bestimmte Länder regelmäßig in deinen Suchdaten auftauchen, kannst du prüfen, ob dein Inserat für diese Gäste attraktiv und verständlich gestaltet ist.
Je nach Markt bietet Booking.com länderspezifische Preise oder regionale Rabatte an. Erweiterte Sichtbarkeitsoptionen wie gesponserte Anzeigen können ebenfalls helfen, bestimmte Länder direkter anzusprechen.
Was Gastgeber tun können:
- Die wichtigsten Herkunftsmärkte in den Booking.com Analytics überprüfen
- Prüfen, ob Beschreibung und Fotos diese Gäste ansprechen
- Länderspezifische oder regionale Rabatte in Betracht ziehen, wo es sinnvoll ist
- Sicherstellen, dass wichtige Informationen für internationale Reisende klar verständlich sind
- Auf unerwartete Nachfrage aus Ländern achten, die du bisher nicht auf dem Schirm hattest
5. Stornierungspräferenzen: Suchen Gäste nach Flexibilität?
Stornierungsbedingungen beeinflussen sowohl die Sichtbarkeit als auch die Conversion. Wenn Gäste nach kostenloser Stornierung filtern und deine Unterkunft diese nicht anbietet, erscheint dein Inserat gar nicht erst in den gefilterten Ergebnissen. Selbst wenn es erscheint, können strenge Richtlinien Gäste zögern lassen – besonders in unsicheren Zeiten oder in der Nebensaison.
Die Empfehlung lautet nicht, jede Buchung das ganze Jahr über vollkommen flexibel zu gestalten. Stattdessen können Gastgeber Stornierungsbedingungen strategisch nutzen. Beispielsweise sind strengere Konditionen in der Hauptsaison oder bei längeren Aufenthalten nach wie vor sinnvoll, während eine flexiblere Richtlinie in ruhigeren Zeiten die Nachfrage ankurbeln kann.
Im Webinar-Beispiel wurde vorgeschlagen, eine temporäre Ausnahme für die Stornierungsbedingungen einzurichten, die eine kostenlose Stornierung bis zu 7 Tage vor der Anreise ermöglicht (statt der bestehenden 30-Tage-Regelung). So konnte die Gastgeberin in einem bestimmten Zeitraum wettbewerbsfähiger sein, ohne ihre komplette langfristige Konfiguration zu ändern.
Was Gastgeber tun können:
- Prüfen, wie viele Gäste im Markt nach kostenloser Stornierung filtern
- Flexiblere Richtlinien in der Nebensaison oder in schwachen Buchungsphasen nutzen
- Eine kostenlose Stornierung bis zu sieben Tage vor der Anreise in Erwägung ziehen
- Strengere Regeln für die Hauptsaison, längere Aufenthalte oder nicht rückerstattbare Tarife beibehalten
- Temporäre Ausnahmen nutzen, anstatt alles dauerhaft zu ändern
6. Ranking-Übersicht: Aufrufe, Klicks und Buchungen
Die Ranking-Übersicht ist einer der nützlichsten Bereiche in den Booking.com Analytics, da sie zeigt, wie sich dein Inserat durch den Buchungstrichter (Funnel) bewegt.
Es gibt drei Kennzahlen: wie oft die Unterkunft in den Suchergebnissen erschien (Impressions), wie oft Gäste darauf geklickt haben und wie viele Buchungen daraus entstanden sind. Das hilft dir zu verstehen, an welcher Stelle das Problem liegt.
Wenn dein Inserat zwar oft angezeigt wird, aber wenig Klicks erhält, ist der erste Eindruck für Gäste eventuell nicht attraktiv genug. Das kann am Titelbild, am Preis, an der Bewertung, den Stornierungsbedingungen oder dem angezeigten Angebot liegen.
Wenn dein Inserat Klicks erhält, aber kaum Buchungen generiert, liegt das Problem tiefer im Inserat selbst. Gäste zeigen zwar Interesse, aber irgendetwas hält sie von der finalen Buchung ab. Gründe dafür können der Endpreis, die Stornierungsbedingungen, die Fotoqualität, fehlende Ausstattungsmerkmale, schlechte Bewertungen oder eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Angebot sein.
Generell wurde eine Conversion-Rate von über 1 % als solider Richtwert genannt. Du solltest dies jedoch eher als Orientierung und nicht als starre Regel betrachten, da die Performance je nach Markt, Art der Unterkunft, Saison und Alter des Inserats stark variieren kann.
Was Gastgeber tun können:
- Impressions, Klicks und Buchungen regelmäßig tracken
- Impressions nutzen, um die Sichtbarkeit zu verstehen
- Klicks analysieren, um zu sehen, ob das Inserat in den Suchergebnissen anspricht
- Die Conversion-Rate prüfen, um zu verstehen, ob Gäste nach dem Aufrufen auch buchen
- Titelbild, Preise, Richtlinien, Bewertungen und Rabatte überprüfen, wenn die Performance niedrig ist
7. Erkenntnisse in Taten umsetzen
Der wahre Wert der Booking.com Analytics liegt nicht in den Daten selbst, sondern darin, was du daraus machst.
Jede Statistik sollte zu einer praktischen Entscheidung führen. Wenn Gäste kurzfristig suchen, überprüfe deine Last-Minute-Angebote. Wenn sie mobil suchen, prüfe deinen Mobiltelefon-Tarif. Wenn sie nach kostenloser Stornierung filtern, passe deine Richtlinien an. Wenn sie aus unerwarteten Ländern kommen, prüfe, ob dein Inserat diese Zielgruppe anspricht. Wenn die Ranking-Übersicht eine niedrige Conversion zeigt, analysiere die gesamte Guest Journey vom Suchergebnis bis zur Buchungsseite.
Die erfolgreichsten Gastgeber ändern meist nicht alles auf einmal. Sie prüfen ihre Daten regelmäßig, nehmen kleine, gezielte Anpassungen vor und beobachten die Auswirkungen im Laufe der Zeit.
Wichtige Booking.com-Einstellungen im Überblick
Sobald du die Daten verstehst, folgt der nächste Schritt: die Anpassung der Einstellungen, die deine Sichtbarkeit und Conversion beeinflussen. Das Ziel ist es, sich auf die Bereiche mit der größten Hebelwirkung zu konzentrieren.
1. Verfügbarkeit
Verfügbarkeiten sollten so weit wie möglich im Voraus geöffnet werden. Gastgeber von Ferienunterkünften sollten Preise und Verfügbarkeiten mindestens ein Jahr im Voraus einpflegen, idealerweise rund 18 Monate.
Das hilft dir, bei Gästen zu erscheinen, die frühzeitig planen, Unterkünfte speichern oder Optionen über einen längeren Zeitraum vergleichen. Selbst wenn viele Buchungen in deinem Markt kurzfristig erfolgen, ist eine langfristige Verfügbarkeit wichtig.
2. Stornierungsbedingungen
Stornierungsbedingungen können sich sowohl auf die Sichtbarkeit als auch auf die Buchungen auswirken. Wenn viele Gäste in deinem Markt nach einer kostenlosen Stornierung suchen, verringert eine sehr strenge Richtlinie deine Chancen, gesehen oder gebucht zu werden.
Ein guter Ansatz ist es, die Richtlinien an die Saison anzupassen. Du kannst beispielsweise in der Nebensaison oder in schwächeren Phasen eine flexiblere Stornierung anbieten, während du für die Hauptsaison, längere Aufenthalte oder nicht rückerstattbare Tarife strengere Regeln beibehältst.
3. Belegungsabhängige Preise
Wenn deine Unterkunft Platz für sechs Personen bietet, ein Gast aber nach einer Unterkunft für vier sucht, dein Inserat dennoch für diese Suche relevant sein sollte. Die belegungsabhängige Preisgestaltung ermöglicht es dir, leicht reduzierte Preise für kleinere Gruppen anzubieten.
Der Rabatt muss nicht groß sein. Selbst ein kleiner Preisunterschied kann dazu beitragen, dass das Angebot besser zur Suche des Gastes passt, und die Performance des Inserats auf Booking.com verbessern.
4. Ratenstruktur
Eine klare Ratenstruktur gibt Gästen mehr Auswahlmöglichkeiten. Ein sinnvolles Setup kann Folgendes beinhalten:
- Flexibler Standardtarif
- Nicht rückerstattbarer Tarif (Non-refundable) mit einem Rabatt
- Wochen- oder Langzeittarife, falls relevant
- Gezielte Angebote für Frühbucher oder Last-Minute-Gäste
Dies ermöglicht es dir, verschiedene Gästetypen anzusprechen, ohne dich auf eine einzige Preisstrategie verlassen zu müssen.
5. Angebote und das Kombinieren von Rabatten (Discount Stacking)
Booking.com bietet verschiedene Marketing-Tools wie Mobiltelefon-Tarife, Frühbucher-Angebote, Last-Minute-Deals, das Genius-Programm und Angebote für neue Gastgeber. Diese können effektiv sein, aber du solltest immer prüfen, wie sich Rabatte miteinander kombinieren lassen.
Bevor du mehrere Angebote gleichzeitig aktivierst, nutze die Funktion „Maximalen Rabatt simulieren“ und überprüfe den Endpreis für den Gast sowohl auf dem Computer als auch auf dem Smartphone. Dies verhindert, dass du ungewollt einen viel höheren Rabatt gewährst als geplant.
Rabatte sollten zudem echt sein. Das Ziel ist es, ein attraktives Angebot für Gäste zu schaffen und gleichzeitig deine Preisgestaltung transparent und wirtschaftlich nachhaltig zu halten.
Content-Optimierung: Fotos, Beschreibungen und Ausstattung
Deine Booking.com-Einstellungen bestimmen mit, wann dein Inserat erscheint – aber deine Inhalte entscheiden maßgeblich darüber, ob Gäste tatsächlich klicken und buchen.
Fotos
Fotos gehören zu den ersten Dingen, die Gästen auffallen, besonders auf Mobilgeräten. Achte genau auf die ersten 10 Bilder, da sie die wichtigsten Fragen der Gäste schnell beantworten sollten.
Eine überzeugende Auswahl der ersten Fotos sollte Folgendes zeigen:
- Außenansicht der Unterkunft
- Schlafzimmer
- Badezimmer
- Ausblick oder Umgebung
- Wichtige Ausstattungsmerkmale wie Terrasse, Garten, Pool, Sauna oder Arbeitsplatz
Überprüfe zudem, wie dein Inserat direkt auf Booking.com aussieht, nicht nur im Extranet. Wenn die „Smarte Sortierung“ aktiv ist, ändert Booking.com die Fotoreihenfolge unter Umständen automatisch. Das kann nützlich sein, du kannst es jedoch deaktivieren, wenn du die Reihenfolge lieber selbst kontrollieren möchtest.
Beschreibungen
Die Beschreibungen auf Booking.com sind teilweise automatisiert, sodass Gastgeber hier meist weniger Freiheit haben als auf ihrer eigenen Webseite. Der beste Weg, die Beschreibung zu verbessern, besteht daher oft darin, die hinterlegten Unterkunftsinformationen vollständig auszufüllen.
Stelle sicher, dass Ausstattung, Unterkunftsdetails, Zimmerinformationen und dein Gastgeberprofil korrekt und vollständig sind. Diese Felder beeinflussen den Text des Inserats und das, was Gäste über deine Unterkunft erfahren.
Ausstattung und Merkmale
Ausstattungsmerkmale sind keine Nebensache. Sie entscheiden darüber, ob dein Inserat erscheint, wenn Gäste Filter nutzen.
Überprüfe deine Ausstattung regelmäßig und aktualisiere sie, sobald sich etwas ändert. Selbst kleine Merkmale können zählen – besonders wenn sie häufig gesucht werden, wie Parkplätze, WLAN, haustierfreundliche Unterkünfte, Familienausstattung, Außenbereiche oder Arbeitsplätze.
Checkliste zur Booking.com-Optimierung
Nutze diese Checkliste als praktischen Ausgangspunkt für die Überprüfung deines Inserats:
- Booking.com Analytics regelmäßig prüfen.
- Suchnachfrage und Buchungsfenster analysieren.
- Verfügbarkeit mindestens 12 Monate im Voraus freischalten.
- Mindestaufenthalte mit der tatsächlichen Nachfrage abgleichen.
- Stornierungsbedingungen je nach Saison überprüfen.
- Flexible Stornierung dort nutzen, wo sie Buchungen unterstützt.
- Mobiltelefon-Tarif aktivieren, wenn der mobile Traffic hoch ist.
- Prüfen, ob Frühbucher- oder Last-Minute-Angebote sinnvoll sind.
- Vor dem Kombinieren von Angeboten den „maximalen Rabatt simulieren“.
- Belegungsabhängige Preise für kleinere Gruppen prüfen.
- Die ersten 10 Fotos kontrollieren.
- Sicherstellen, dass Ausstattung und Unterkunftsdetails vollständig sind.
- Das Inserat sowohl auf dem Computer als auch auf dem Smartphone prüfen.
- Aufrufe (Impressions), Klicks und Buchungen im Laufe der Zeit nachverfolgen.
Kleine, regelmäßige Verbesserungen sind meist effektiver, als alles auf einmal zu ändern. Beginne in den Bereichen, in denen deine Daten das größte Potenzial zeigen, und beobachte die Ergebnisse, bevor du die nächsten Anpassungen vornimmst.
FAQ aus dem Webinar
Nachfolgend findest du eine Auswahl an Fragen, die während des Webinars besprochen wurden, sowie weitere Fragen aus dem Chat, die für viele Gastgeber bei der Optimierung ihres Booking.com-Setups nützlich sind.
Wie weit im Voraus sollte ich meine Verfügbarkeit auf Booking.com öffnen?
Idealerweise sollten Preise und Verfügbarkeiten etwa 18 Monate im Voraus eingepflegt werden. Als Minimum wird empfohlen, den Kalender für mindestens ein Jahr freizuschalten.
Selbst wenn viele Gäste an deinem Reiseziel kurzfristig buchen, ist die langfristige Verfügbarkeit wichtig. Einige Gäste planen frühzeitig, vergleichen Unterkünfte oder speichern Inserate für einen späteren Zeitpunkt.
Sind Booking.com Analytics auch bei der Nutzung dynamischer Preise sinnvoll?
Ja. Dynamische Preis-Tools sind hilfreich, aber Booking.com Analytics bietet dir plattformspezifische Einblicke.
Sie zeigen genau, wie sich Gäste speziell auf Booking.com verhalten: wann sie suchen, woher sie kommen, wie lange sie bleiben möchten, welche Geräte sie nutzen und wie dein Inserat bei Aufrufen, Klicks und Buchungen abschneidet.
Wie kann ich lernen, die Booking.com Analytics besser zu interpretieren?
Ein guter Ausgangspunkt sind die Partner-Ressourcen von Booking.com sowie die Artikel im Hilfe-Center von Smoobu. Du musst jedoch nicht alle Datenpunkte auf einmal analysieren.
Beginne mit den praktischsten Kennzahlen: Nachfrage, Buchungsfenster, Aufenthaltsdauer, Herkunftsmärkte, mobile Nutzung, Ranking, Klicks und Conversion. Diese lassen sich meist am einfachsten in konkrete Maßnahmen umsetzen.
Werden Rabatte auf Booking.com miteinander kombiniert?
Ja, einige Rabatte lassen sich kombinieren. So kann ein Gast beispielsweise gleichzeitig von einem Mobiltelefon-Tarif und einem anderen aktiven Angebot profitieren.
Deshalb solltest du vor der Aktivierung mehrerer Aktionen die Booking.com-Funktion „Maximalen Rabatt simulieren“ nutzen. Zudem empfiehlt es sich, den finalen Endpreis für den Gast sowohl am Computer als auch auf dem Smartphone zu prüfen.
Sollte ich den Mobiltelefon-Tarif nutzen?
Ein Mobiltelefon-Tarif kann sehr nützlich sein, besonders wenn ein großer Teil deiner Suchanfragen über Mobilgeräte erfolgt. Im Webinar-Beispiel kamen 64 % der Suchanfragen von Smartphones, was den Mobilrabatt besonders relevant machte.
Er muss jedoch nicht zwingend das ganze Jahr über gelten. Eine Option ist es, den Mobiltelefon-Tarif auf Last-Minute-Buchungen zu beschränken (z. B. 0 bis 7 Tage vor Anreise). Dieser Tarif kann als exklusives Angebot eingerichtet werden, sodass er sich nicht mit anderen Rabatten überschneidet.
Sollte ich das Genius-Programm nutzen, sobald ich dafür qualifiziert bin?
Im Allgemeinen ja. Genius ist eines der stärksten Marketing-Tools von Booking.com und kann dir helfen, die Sichtbarkeit bei treuen Booking.com-Nutzern deutlich zu erhöhen.
Du solltest jedoch immer prüfen, wie Genius mit anderen Rabatten interagiert, und sicherstellen, dass der Endpreis wirtschaftlich sinnvoll bleibt.
Was können neue Gastgeber tun, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen?
Neue Gastgeber können vom Angebot für neue Inserate auf Booking.com profitieren, das einen Rabatt auf die ersten Buchungen gewährt. Dies hilft dabei, erste Reservierungen und Bewertungen zu sammeln.
Weitere hilfreiche Maßnahmen sind die Nutzung eines Mobiltelefon-Tarifs, flexiblere Stornierungsbedingungen zu Beginn, das vollständige Ausfüllen aller Inhaltsfelder und eine überzeugende Auswahl der ersten Fotos.
Kann ich die Beschreibung meiner Unterkunft auf Booking.com frei anpassen?
Nicht vollständig. Die Beschreibungen auf Booking.com werden oft automatisch generiert und Gastgeber haben nur begrenzten Einfluss auf den genauen Wortlaut.
Der beste Weg, die Beschreibung zu beeinflussen, ist das vollständige Ausfüllen aller Ausstattungsmerkmale, Unterkunftsdetails, Zimmerinformationen und des Gastgeberprofils. Wenn du Textänderungen beantragst, übermittle diese am besten in klaren Stichpunkten.
Wo sollte ich die Einstellungen verwalten: in Smoobu oder direkt auf Booking.com?
Im Allgemeinen werden Preise, Mindestaufenthalte (MLOS) und Verfügbarkeiten in Smoobu verwaltet und an Booking.com übertragen. Reservierungen werden anschließend wieder mit Smoobu synchronisiert. Änderungen an bestehenden Reservierungen müssen jedoch direkt im Booking.com-Portal vorgenommen werden.
Alles andere muss direkt im Booking.com-Extranet verarbeitet werden. Dazu gehören Einstellungen wie:
- Mobiltelefon-Tarife, Genius und Booking.com-Angebote
- Ausnahmen von den Stornierungsbedingungen
- Einstellungen für die belegungsabhängige Preisgestaltung
- Fotoreihenfolge und Details zur Beschreibung
Werden Änderungen auf Booking.com mit Smoobu synchronisiert?
Während Reservierungen – und im Regelfall auch Änderungen an diesen Reservierungen – mit Smoobu synchronisiert werden, verbleiben plattformspezifische Einstellungen von Booking.com ausschließlich dort.
Beachte bezüglich der Aktualisierungen im Extranet folgende Punkte:
- Änderungen an Reservierungen: Die meisten Modifikationen an einer bestehenden Reservierung auf Booking.com werden mit Smoobu synchronisiert.
- Check-in- und Check-out-Zeiten: Änderungen dieser Zeiten gelten nur für neue Buchungen.
- Rabatte und Werbeaktionen: Rabattbezogene Änderungen wie das Erstellen eines Mobiltelefon-Tarifs oder das Aktivieren von Genius haben keine Auswirkungen auf Smoobu.
- Details zum Inserat: Einstellungen wie die Anpassung der Fotoreihenfolge oder temporäre Ausnahmen von Stornierungsbedingungen werden nicht an Smoobu übertragen.
Kann ich eine Ausnahme von den Stornierungsbedingungen für mehrere Unterkünfte gleichzeitig anwenden?
Obwohl du das Bulk-Tool nutzen kannst, um mehreren Unterkünften gleichzeitig eine neue Stornierungsrichtlinie zuzuweisen, müssen manuelle Anpassungen und Ausnahmen auf individueller Ebene vorgenommen werden.
Aus diesem Grund sollten Gastgeber, die mehrere Einheiten verwalten, jede Unterkunft separat überprüfen, um sicherzustellen, dass die gewünschte Richtlinie oder Ausnahme für die richtigen Daten und Raten aktiv ist.
Bestraft mich Booking.com, wenn meine Preise auf Airbnb oder meiner eigenen Webseite niedriger sind?
Diese Frage tauchte im Chat auf und verdient eine genaue Betrachtung. Booking.com überwacht die preisliche Wettbewerbsfähigkeit über verschiedene Kanäle hinweg aktiv. Die Attraktivität deines Preises beeinflusst direkt die Sichtbarkeit deines Inserats und die Wirkung auf Gäste.
Dieses Monitoring beruht jedoch auf Gegenseitigkeit: Auch andere Buchungsportale scannen Booking.com und stufen deine Inserate auf ihren Plattformen unter Umständen herab, wenn deine Preise dort niedriger sind.
Da sich diese Plattformen ständig gegenseitig kontrollieren, empfehlen wir dringend, dieselben Preise an alle Kanäle zu senden. Auch wenn du stets den Gesamtzusammenhang im Blick behalten solltest – einschließlich Provisionen, Zahlungsfristen, Gästetypen und Stornierungsbedingungen –, ist die Einhaltung der Preisparität über alle Plattformen hinweg im Allgemeinen die sicherste und effektivste Strategie.
Verbessern häufige Preisänderungen die Sichtbarkeit auf Booking.com?
Einige Gastgeber fragen sich, ob kleine Preisänderungen, selbst um nur einen Euro, die Sichtbarkeit verbessern können. Während des Webinars gab es dazu keine eindeutige Antwort.
Ein besserer Ansatz ist es, sich auf sinnvolle Preisanpassungen zu konzentrieren, die auf Nachfrage, Saisonalität, Belegung und der Positionierung der Konkurrenz basieren. Häufige Änderungen ohne klare Strategie sorgen oft nur für Komplexität, ohne die Ergebnisse zwingend zu verbessern.
Wie funktionieren die Angebote von Booking.com mit dynamischen Preis-Tools wie PriceLabs?
Dynamische Preis-Tools passen deine Basispreise basierend auf der Nachfrage und deinen definierten Regeln an. Die Werbeaktionen von Booking.com werden dann in der Regel auf die an Booking.com übermittelten Preise aufgeschlagen.
Das bedeutet, dass Gastgeber vorsichtig sein müssen: Wenn dynamische Preis-Tools wie PriceLabs und Booking.com-Rabatte gleichzeitig aktiv sind, kann der Endpreis für den Gast niedriger ausfallen als erwartet. Überprüfe immer den finalen Preis auf Booking.com und nutze die Simulation des maximalen Rabatts, bevor du mehrere Angebote kombinierst.
Wie kann ich meine Conversion-Rate verbessern?
Wenn dein Inserat Impressions und Klicks erhält, aber nicht genügend Buchungen generiert, solltest du die gesamte Guest Journey überprüfen.
Beginne mit den sichtbarsten Elementen: dem Titelbild, den ersten 10 Bildern, dem Preis, den Stornierungsbedingungen, der Bewertung und aktiven Rabatten. Überprüfe dann das Inserat selbst: Ausstattung, Beschreibung, Gebühren, Hausregeln, Zahlungsbedingungen und ob das Angebot den Suchwünschen der Gäste entspricht.
Was ist eine gute Klickrate?
Diese Frage wurde im Chat gestellt, aber während des Webinars nicht vollständig beantwortet. Der Fokus der Session lag eher auf der Conversion von der Suche zur Buchung, wobei eine Rate von 1 bis 1,5 % als solider Richtwert genannt wurde.
Bei der Klickrate kann der passende Richtwert je nach Reiseziel, Wettbewerb, Saison, Unterkunftsart und Ranking-Position stark variieren. Gastgeber sollten eher ihre eigenen Trends im Laufe der Zeit nachverfolgen, anstatt sich auf eine einzige pauschale Zahl zu verlassen.
Was soll ich tun, wenn Booking.com meldet, dass ich einen „echten Rabatt“ anbieten muss?
Diese Meldung erscheint, wenn Booking.com das vorgeschlagene Angebot nicht als echten Rabatt anerkennt. Dies hängt mit den Anforderungen an Preistransparenz und Verbraucherschutz zusammen.
Gastgeber sollten es vermeiden, Preise kurz vor der Einführung eines Rabatts anzuheben. Wenn du diese Warnung erhältst, obwohl du die Preise gesenkt hast, solltest du prüfen, wie lange der vorherige Preis aktiv war, ob der Rabatt auf Basis eines gültigen Referenzpreises berechnet wird und ob andere Ratenregeln hineinspielen.
Was ist der „zusätzliche Rabatt“, den Booking.com Gästen manchmal gewährt?
Dies wurde im Chat als Besorgnis geäußert, da es den Booking.com-Preis niedriger erscheinen lassen kann als den Direktbuchungspreis. Dies passiert, wenn Booking.com andere Buchungsportale scannt und feststellt, dass andere Kanäle günstiger oder attraktiver sind. In diesem Fall bietet Booking.com dem Gast einen Rabatt an.
Als Gastgeber erhältst du dennoch den vollen Buchungsbetrag, während der Gast den Rabatt direkt von Booking.com finanziert bekommt.
Diese Art von Rabatt wird unter bestimmten Bedingungen von Booking.com finanziert oder angewendet. Da das genaue Setup je nach Konto und Markt variieren kann, sollten Gastgeber die spezifischen Details der Aktion in ihrem Extranet überprüfen oder den Booking.com-Support kontaktieren, um zu verstehen, ob sich dies auf die Auszahlung oder nur auf den für den Gast sichtbaren Preis auswirkt.
Kann ich das Buchungsfenster auf Booking.com ändern?
Ja, Booking.com ermöglicht es Gastgebern zu steuern, wie weit im Voraus Gäste buchen können, wobei die genaue Einstellung vom Konto-Setup und der Konfiguration der Unterkunft abhängen kann.
Dies ist nützlich, wenn du Buchungen zu weit im Voraus vermeiden oder das Risiko rund um Großveranstaltungen steuern möchtest. Das Einschränken des Buchungsfensters kann jedoch auch die Sichtbarkeit bei Gästen verringern, die frühzeitig planen.
Sollte ich Frühbuchern eine kostenlose Stornierung anbieten?
Das hängt von deiner Risikobereitschaft und der Saison ab. Einige Gastgeber befürchten, dass Gäste frühzeitig mit Rabatt buchen und dann kurz vor der Anreise stornieren.
Eine ausgewogene Option ist die Nutzung verschiedener Raten: eine flexible Standardrate, eine vergünstigte, nicht rückerstattbare Rate und gezielte Angebote für bestimmte Buchungsfenster. Für Termine mit sehr hoher Nachfrage sind strengere Stornierungsregeln meist besser geeignet.
Wie sollte ich mit Bettwäsche- oder Zusatzgebühren umgehen, die von Gästen missverstanden werden?
Wenn Gäste häufig von separaten Gebühren überrascht werden, sollten diese Informationen vor der Buchung deutlicher kommuniziert werden.
Überprüfe, wie die Gebühr auf Booking.com angezeigt wird, ob sie im Gesamtpreis enthalten ist und an welcher Stelle im Inserat sie erwähnt wird. Falls möglich, binde wichtige Gebühreninformationen an mehreren relevanten Stellen ein – etwa in den Hausregeln, im Kleingedruckten, bei der Ausstattung und in der Gästekommunikation.
Was bedeutet „Kein XML“ in den Booking.com-Ratenkategorien?
Laut einer Chat-Antwort während des Webinars bedeutet „Kein XML“, dass eine bestimmte Rate nicht über den Channel-Manager synchronisiert wird.
In diesem Fall sollten Gastgeber Booking.com kontaktieren und darum bitten, dass die Rate mit der Standardrate verknüpft wird, damit die Synchronisation über den Channel-Manager korrekt funktioniert. Eine nützliche Vorlage dafür findest du hier.
Hat der Austritt aus dem „Bevorzugten Partnerprogramm“ (Preferred Program) negative Auswirkungen?
Im Allgemeinen kann sich der Austritt aus einem Sichtbarkeitsprogramm darauf auswirken, wie oft deine Unterkunft beworben oder in bestimmten Platzierungen angezeigt wird. Es empfiehlt sich, die Performance nach der Abmeldung von solchen Marketingprogrammen genau zu beobachten.
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