Ab durch den Kaninchenbau (fast)
Vielleicht mag sie den Vergleich mit Alice im Wunderland nicht besonders, aber Mignon und ihr Mann haben tatsächlich eine ganz eigene Welt erschaffen, in die man regelrecht eintauchen kann. Und diese Welt liegt in Borger, Drenthe. Von einer prall gefüllten Notizen-App (wir kennen das alle) bis hin zu einem komplett ausgebuchten Start für 2025 – die Geschichte des „Slaaphuisje Chutzpah“ handelt von Visionen, Mut und einer ordentlichen Portion kreativem Scharfsinn.
Der Name selbst – ausgesprochen Slap-huus Chutz-pah – spiegelt die Wurzeln des Paares wider: eine Mischung aus Niederländisch, Jiddisch und Deutsch. Sie wollten einen Namen, der so originell ist wie ihr Konzept: ein Ort, der sich tief persönlich und herrlich unkonventionell anfühlt.

Mignon: „Chutzpah bedeutet Entschlossenheit, Mut, vielleicht sogar einen Hauch von Eigensinn. Je nach Kontext kann es positiv oder negativ sein, aber für uns geht es um Tapferkeit und darum, etwas Gewagtes zu tun. Wir sind aus einem hippen, trubeligen Teil der Niederlande aufs Land gezogen. Die Leute hier schauen manchmal skeptisch auf Städter, und die Leute in der Stadt hielten uns für verrückt, weil wir wegzogen. Dieser Umzug war also an sich schon ein Akt der Chutzpah!“
Von der Notizen-App zur Realität
Kreativität zieht sich wie ein roter Faden durch Mignons Geschichte. Sie wuchs in einem Hafenhaus aus dem 17. Jahrhundert in Dordrecht auf, umgeben von handbemalten, leuchtend roten Fensterläden, gepunkteten Gnomen und kühnen Ideen (inspiriert von ihrer Mutter). Dort lernte sie früh, dass Regeln dazu da sind, neu interpretiert zu werden.
Mignon: „Meine Mutter weigerte sich, die ‚genehmigten historischen Farben‘ zu verwenden – sie strich alles feuerwehrrot. Das Haus war ein Labyrinth aus Farbe und Charakter.“
Jahre später brachte sie genau diesen Geist in das Slaaphuisje Chutzpah ein. Nach Jahren im Gastgewerbe und später als freischaffende bildende Künstlerin sehnte sie sich wieder nach echter Verbindung.
„Rotterdam wurde mir zu voll. Ich brauchte Platz, Bäume, Luft, Ruhe. Ich liebte die Arbeit als Künstlerin, aber jeden Tag allein zu arbeiten, fühlte sich isoliert an. Das Gastgeben brachte den Kontakt zurück in meine Welt, während ich gleichzeitig die Natur genießen konnte, nach der ich mich sehnte.“
Das Paar tauschte das Chaos der Stadt gegen die verwunschenen Wälder von Drenthe und fand dort einen langsameren, reicheren Rhythmus. Bauverzögerungen verschoben den geplanten Start im März zwar nach hinten, aber als sie im Juli endlich eröffneten, hatte ihr Traum eine lebendige, greifbare Form angenommen.
Wo sonst findet man gemalte Wolken an den Decken, künstliche Zähne an Schlüsselanhängern und ein skulptiertes Ei über dem Kühlschrank? Es ist Kunst, in der man schlafen kann. Die Gäste lieben besonders den Kühlschrank, der mit biologischen, lokalen und oft selbst angebauten Lebensmitteln gefüllt ist.
„Die Gäste kommen, um gemeinsam mit dir etwas zu genießen – diese Freude ist ansteckend. Auf Niederländisch nennen wir es 'gezellig': nicht nur gemütlich, sondern verbunden.“
Die Freiheit der Direktbuchungen
Als es an die Verwaltung der Buchungen ging, wusste Mignon eines genau: Sie wollte sich nicht auf Airbnb oder Booking.com verlassen. Unabhängigkeit war nicht verhandelbar.
„Wir wollen Gäste, die uns finden, und keine Leute, die endlos scrollen. Ich habe das Gefühl, wenn es zu einfach ist, verliert es an Wert. Unsere Marke lebt von Geheimnis und Entdeckung. Wenn Gäste buchen, dann deshalb, weil sie eine echte Verbindung zu dem haben, was wir geschaffen haben.“
Auf der Suche nach einer intuitiven Software und einem Websiten-Baukasten, der ideal für Starter ist, stieß sie auf Smoobu.
„Wir nehmen Buchungen ausschließlich über unsere mit Smoobu erstellte Website entgegen. Jeder Gast findet uns organisch, meist über Social Media. Das hat dazu geführt, dass wir bisher keine ‚schlechten‘ Gäste hatten – die Leute respektieren den Raum als Kunstwerk.“
Für Mignon war Smoobu mehr als nur eine Software; es bedeutete Seelenfrieden. Anfangs war sie von der großen Aufgabe überwältigt und fragte sich, wie sie alles schnell verstehen sollte. Eine Google-Suche führte sie schließlich zum nächsten Schritt.
„Normalerweise finde ich Website-Baukästen sperrig, aber dieser war flüssig. Ich musste die Seite wegen eines eigenen Fehlers einmal neu bauen, und selbst das war es wert. Es hat mir so viel Zeit gespart und das Chaos beseitigt, das mir die Freude am Gastgeben raubte.“
„Und nicht nur das: Wir brauchten Hilfe bei der Verwaltung von Nachrichten und Check-ins. Der Kalender und die Nachrichtenautomatisierung waren ein echter Gamechanger und haben uns beiden enorm viel Zeit gespart.“
Zukunftsblick: Eine zweite Unterkunft in Planung
Der kreative Schwung des Paares lässt nicht nach.
„Wir planen eine zweite Unterkunft auf demselben Grundstück – ebenfalls kreativ und mit eigenem Thema. Vielleicht eines Tages ein kleines Designhotel. Wir haben sogar über gemeinsame Abendessen oder kreative Retreats nachgedacht. Wer weiß, was die Zukunft bringt?“
Im Moment genießt Mignon jedoch einfach das, was sie aufgebaut haben.
„Dank Smoobu konzentrieren wir uns auf das Herzstück des Gastgebens – Kreativität und Verbindung – statt auf das administrative Chaos. Wenn du deinen kreativen Prozess schützen willst, wie es jeder Künstler und Mensch tun sollte, brauchst du Tools, die dir den Rest abnehmen.“
Inspiriert?
Wenn du bereit bist, mehr Zeit mit Kreation und weniger mit Koordination zu verbringen, starte noch heute deinen kostenlosen 14-tägigen Smoobu-Test.
Auf den Punkt gebracht
Ein künstlerisches Refugium, entstanden aus Chutzpah – dem Mut, etwas Gewagtes zu tun. Mignon und ihr Mann tauschten den Trubel von Rotterdam gegen die Ruhe von Drenthe und verwandelten ihre Kreativität (und eine sechs Jahre alte Notizen-App voller Ideen) in ein lebendiges Kunstwerk, in dem man übernachten kann.
- Design mit Persönlichkeit: Jedes Detail erzählt eine Geschichte – gemalte Wolken, skulptierte Eier und überall Farben, im Kontrast zur rauen Natur draußen. Ihr Ziel? Ein Raum, der sich gezellig anfühlt: verbunden und tiefgründig.
- Gastgeber-Philosophie: Kein Airbnb, kein Booking.com. Gäste finden sie organisch über Social Media. Es ist gewollte Fügung: Die Menschen kommen, weil sie das Konzept verstehen. Das Ergebnis: Bisher nur Top-Gäste, 5-Sterne-Bewertungen und ein echtes Gemeinschaftsgefühl.
- #PoweredBySmoobu: Nachdem sich die Administration anfangs überwältigend anfühlte, brachte Smoobu Struktur und Ruhe in ihren Neuanfang als Gastgeber.
- Direktbuchungs-Website: Spiegelt ihre künstlerische Marke perfekt wider.
- Automatisierte Nachrichten + Kalender: Mühelose Koordination.
- Freiheit: „Es hat das Chaos beseitigt, das mir die Freude am Gastgeben raubte.“


















